E-Invoicing 20.03.2026 · Billboy Redaktion

ZUGFeRD und XRechnung — E-Invoicing einfach erklärt

Die EU-Richtlinie 2014/55/EU und das deutsche Wachstumschancengesetz machen elektronische Rechnungen im B2B-Bereich schrittweise zur Pflicht. Ab dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Ab 2027 bzw. 2028 wird auch der Versand verpflichtend.

Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist nicht einfach eine PDF per E-Mail. Eine echte E-Rechnung ist ein strukturiertes XML-Dokument nach dem europäischen Standard EN 16931. Maschinen können sie automatisch einlesen und verarbeiten — ohne manuelles Abtippen.

ZUGFeRD vs. XRechnung

ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) ist ein hybrides Format: Es kombiniert ein menschenlesbares PDF mit einem eingebetteten XML-Datensatz. Der Empfänger kann die Rechnung als PDF lesen oder maschinell verarbeiten.

XRechnung ist ein reines XML-Format ohne PDF. Es wird vor allem im öffentlichen Sektor eingesetzt (Behörden, Kommunen). Beide Formate basieren auf EN 16931 und sind gleichwertig gültig.

Ab wann ist E-Invoicing Pflicht?

  • Ab 01.01.2025: Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können
  • Ab 01.01.2027: Unternehmen mit > 800.000 EUR Umsatz müssen E-Rechnungen versenden
  • Ab 01.01.2028: Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen versenden

Was bedeutet das für Dich?

Wenn Du Rechnungen an andere Unternehmen (B2B) stellst, musst Du in der Lage sein, diese als ZUGFeRD oder XRechnung zu erstellen. Für Rechnungen an Privatpersonen (B2C) bleibt das PDF ausreichend.

Billboy und E-Invoicing

Billboy generiert automatisch ZUGFeRD 2.1 / XRechnung-konforme XML-Daten nach EN 16931. Beim PDF-Export wird das XML eingebettet — Du musst Dich um nichts kümmern.